Der Teig

Gib 320 ml Wasser in deine Rührschüssel, dazu 1/2 Päckchen Trockenhefe, 1 TL Zucker und 1 TL Salz. Die KitchenAid auf Stufe 2 einschalten und Rühren lassen bis die festen Zutaten sich aufgelöst haben. Danach gehts ans Kneten, jetzt kommt das Mehl dazu und 2 EL Olivenöl. Ich benutze am liebsten italienisches Pizzamehl Typ 00, es klappt aber auch mit backstarkem Weizenmehl Typ 550 sehr gut. Normales Mehl Typ 405 geht zur Not auch, man merkt aber schon einen Unterschied. Maschine wieder einschalten, zuerst auf Stufe 1 damit das Mehl nicht staubt und dann hoch auf Stufe 2. Bei Knetteigen sollte man die Kitchenaid nicht höher als Stufe 2 schalten, damit sie nicht überlastet wird.

Den Teig ruhig eine Weile Kneten lassen, bis sich die Teigreste vom Schüsselrand gelöst haben, mit dem Tschimmhook Edelstahlaufsatz kappt das recht gleichmäßig.

Letztendlich sollte der Teig eine weiche, samtige Konsistenz haben und sich sehr zäh ziehen lassen.Wenn er fertig ist, ab in den Kühlschrank und einige Stunden ruhen lassen. Am besten über Nacht. Dazu nur eine ausreichend große Schüssel nehmen, oder gut ein eine Plastiktüte packen, falls er zu stark aufgehen bzw. davon gehen sollte...

 

Produkte von Amazon.de

 

Der Belag

In der Zwischenzeit oder dann am nächsten Tag, kannst du die restlichen Zutaten vorbereiten.

Das tolle an italienischen Gerichten ist ja, dass sie grundsätzlich recht simpel sind, aber eben auch bestimmte Feinheiten haben die man beachten muss. Auch die Wahl und Qualität der Zutaten spielt immer eine große Rolle. Das wichtigste für die Tomatensoße ist daher eine gute Hand voll frischem Basilikum. Dessen Aroma leider nicht durch andere Dinge zu ersetzen ist. Dafür braucht man sonst nur etwa 400g geschälte oder passierte Tomaten, Salz, Pfeffer und 3 EL Olivenöl. Kurz pürieren, fertig!

Die besten Ergebnisse bekommst du auch mit frischem Mozzarella. In kleine Stücke schneiden und in ein Sieb mit Küchentuch geben, damit überschüssiges Wasser abtropfen kann. Sonst wird die Pizza nicht so schön knusprig. Jede Pizza kann nach Lust und Laune belegt werden. Ich bleibe beim Klassiker: Margherita.

Das richtige Back-Progarmm

Wenn Du soweit alles vorbereitet hast schalte als erstes den Ofen an. Am besten auf Pizzastufe bzw. Unterhitze mit Umluft auf mind. 270°C. Dank der hohen Hitze die überwiegend von unten kommt, wird die Pizza schön knusprig, ohne oben zu schnell zu dunkel zu werden. Sollte Dein Ofen die Funktion nicht haben, geht Ober-/Unterhitze auf jeden Fall besser als Umluft.

Das Formen

Ihre schlanke Form bekommt die Pizza am besten durch leichtes drücken und ziehen des Teiges. Immer von der Mitte nach außen. So wird sie schön dünn und behält rundherum einen leichten Rand. Nur aufpassen, dass in der Mitte nicht zu dünn wird und reißt. Das ist ein bisschen Übung, du kannst auch ein Nudelholz nehmen, aber dann werden die feinen Luftblasen die sie so schön aufgehen lassen eher herausgedrückt.

Das Backen

Lege die Pizza dann auf ein Stück Backpapier, dann kannst du sie leichter verschieben und aufs Blech geben. Am allerbesten wäre natürlich ein Pizzastein für den Ofen, werden aber die wenigsten Zuhause haben, oder? Jetzt noch den Mozzarella drauf und ab in den Ofen! Durch die hohe Hitze braucht die Pizza nur ein paar Minuten. Lass sie daher am besten nicht lange alleine.

 

Für etwa 4 runde Pizzen:
500g Mehl (Typ 00 oder 550)
1/2 Päckchen (3g) Trockenhefe
320 ml Wasser
1 TL Zucker
1 TL Salz
2 EL Öl

Tomatensauce:
400g geschälte Tomaten (Dose)
1 Hand frischer Basilikum
3 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

2-3 Mozzarella
und alles was du sonst noch gerne drauflegen möchtest.